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Sanfte Ästhetik Teil 2: Was Polynukleotide anders machen

März 31, 2026 von annalenazechel Kategorie:: Allgemein 0 Kommentaren
Polynukleotide Grimm Ästhetik

Die ästhetische Medizin befindet sich seit einigen Jahren in einem Wandel. Nicht nur geht der Trend vermehrt zu minimalinvasiven und sanfteren Verfahren, sondern es geht vermehrt auch um subtilere und natürlichere Veränderungen. Während früher sichtbare Anpassungen gewünscht wurden (z. B. straffe und faltenfreie Haut), präferieren Patientinnen und Patienten heute zunehmend langfristige Konzepte, die mit körpereigenen Prozessen arbeiten. Dadurch werden eine harmonische Verjüngung von innen und eine Unterstützung der Hautstruktur gefördert. Eines dieser modernen Verfahren ist die Behandlung mit sogenannten Polynukleotiden. Was genau dahinter steckt und für wen sich Polynukleotide anbieten können, erfahren Sie hier in unserem neuen Blogbeitrag.

Vorbeugen und reparieren anstatt korrigieren

Jede Behandlung verfolgt ein klares Ziel. So dient Hyaluronsäure beispielsweise dazu, Volumen aufzufüllen und Konturen zu betonen, während Botulinumtoxin die Muskulatur entspannt, um mimische Falten zu glätten. Diese Verfahren wirken jedoch eher oberflächlich.

Das Besondere an sogenannten Biostimulatoren ist, dass sie auch die tiefen Gewebestrukturen beeinflussen. Polynukleotide zielen nicht primär darauf ab, eine sofort sichtbare Veränderung hervorzurufen, sondern die Hautqualität von innen heraus zu verbessern. Das Ergebnis ist dadurch weniger ein „verändertes Gesicht“, sondern vielmehr ein aufgefrischtes und harmonisch verjüngtes Aussehen. Genau das wünschen sich viele Patientinnen und Patienten, um sich wieder wohler in der eigenen Haut zu fühlen.

Polynukleotide sind aus diesem Grund auch ein beliebter Bestandteil der Prejuvenation – also der vorbeugenden Behandlungen. Sie setzen darauf, das Gewebe möglichst lange zu unterstützen, sodass später weniger „reparierende“ Maßnahmen erforderlich sind, um ein schönes Hautbild vorzuweisen.

Was sind Polynukleotide überhaupt?

Polynukleotide sind natürliche Bestandteile, die auch im Körper vorkommen. Genauer gesagt handelt es sich um bestimmte Bestandteile der DNA, also spezielle Moleküle. In der ästhetischen Medizin kommen sie in aufbereiteter Form zum Einsatz und haben das Ziel, regenerative Prozesse im Gewebe anzustoßen.

Anders als zum Beispiel Filler bleiben sie daher nicht als Material im Gewebe, sondern wirken als biostimulierende Substanzen auf die vorliegenden Strukturen ein. Sie übernehmen somit keine strukturelle Funktion, sondern setzen Regenerations- und Reparaturprozesse in Gang. Dadurch werden unter anderem frisches Kollagen und neue Zellen gebildet.

Die Effekte von Polynukleotiden

Polynukleotide wirken gleich auf mehreren Ebenen auf die Hautstruktur ein:

  • die Zellregeneration unterstützen
  • die Durchblutung fördern
  • entzündliche Prozesse regulieren
  • die Kollagenproduktion indirekt anregen

Ihre Wirkung zielt somit nicht auf eine kurzfristige Verschönerung, sondern auf eine langfristige Verbesserung der Hautstruktur ab. Interessant ist dabei, dass sich die Wirkung schrittweise entwickelt. Anders als bei Fillern gibt es keinen sofortigen „Vorher-Nachher-Effekt“. Stattdessen verändert sich das Hautbild über Wochen hinweg: Es wirkt glatter, elastischer und insgesamt vitaler. Dies schätzen viele Patientinnen und Patienten, da die Veränderungen dadurch viel natürlicher und stimmiger erscheinen.

Für wen eignen sich Polynukleotide?

Polynukleotide können sich für verschieden Anwendungsbereiche und Altersgruppen eignen. Sie können sowohl vorbeugend als auch bei bereits vorliegenden Alterungserscheinungen eingesetzt werden. Zu den typischen Behandlungsfeldern gehören unter anderem:

  • Behandlung erster Zeichen der Hautalterung
  • Auffrischung von fahler oder müde wirkender Haut
  • Reduzierung feiner Linien und Korrektur beginnender Elastizitätsverluste
  • Unterstützung bei empfindlicher oder regenerationsbedürftiger Haut

Ob eine Behandlung mit Polynukleotiden sinnvoll ist, wird immer individuell untersucht und besprochen. Polynukleotide können bei verschiedenen Hauttypen eingesetzt werden und gelten als besonders sanfte, risikoarme und gut verträgliche Methode zur Verbesserung des Hautbildes.

Fazit: Subtile Veränderung mit langfristigem Effekt

Polynukleotide stehen für einen neuen Ansatz in der ästhetischen Medizin. Sie verändern nicht die Form, sondern die Qualität des Gewebes. Sie nutzen körpereigene Regenerationsprozesse, um die Haut auf verschiedenen Ebenen aufzubauen und zu straffen.

Das macht sie per se nicht besser oder schlechter als andere Methoden, sondern eben anders. Für viele Patientinnen und Patienten ist genau das der entscheidende Punkt: eine Behandlung, die nicht direkt sichtbar ist, sich aber langfristig positiv auf das Hautbild auswirkt. Zudem können Polynukleotide mit anderen sanften Behandlungen kombiniert werden, um die gewünschten Effekte zu erzielen.

Wenn Sie mehr über diese moderne Behandlungsform erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gern für ein individuelles Beratungsgespräch bei Grimm Ästhetik. Wir nehmen uns Zeit, Sie ausführlich aufzuklären und gemeinsam mit Ihnen die für Sie passende Behandlung zusammenzustellen. Wir freuen uns auf Sie!

Bildquelle: © Prostock-studiostock.adobe.com

letzte Aktualisierung: 31.3.2026

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