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Hautpflege im Winter – das braucht Ihre Haut jetzt

Jan. 22, 2026 von annalenazechel Kategorie:: Allgemein, Gesicht, Haut, ohne OP 0 Kommentaren
Hautpflege und Behandlungen im Winter

Die Wintermonate stellen für unsere Haut eine besondere Herausforderung dar: Kälte, geringe Luftfeuchtigkeit, eisiger Wind, trockene Heizungsluft und starke Temperaturwechsel zwischen drinnen und draußen können die natürliche Hautbarriere belasten und schwächen. Viele Menschen bemerken in dieser Zeit, dass ihre Haut trockener wird, spannt, juckt oder empfindlicher reagiert als sonst. Auch Rötungen, schuppige Stellen oder Unreinheiten treten im Winter häufiger auf.

Mit einer angepassten Pflegeroutine und einem besseren Verständnis für die Bedürfnisse der Haut lässt sich diesen Veränderungen gezielt entgegenwirken. Im Folgenden erfahren Sie, was mit der Haut im Winter passiert, was Sie bei der Pflege beachten sollten und welche sanften Behandlungen in unserer Praxis die Haut zusätzlich unterstützen können.

Was passiert mit der Haut im Winter?

Unsere Haut verfügt über eine wichtige Schutzfunktion: die sogenannte Hautbarriere. Sie besteht unter anderem aus einer feinen Fettschicht (Lipiden). Diese Lipide sorgen dafür, dass schädliche Erreger schwerer Einfluss auf die Haut nehmen können. Außerdem tragen sie dazu bei, dass die Feuchtigkeit im Gewebe gehalten wird. Im Winter kann es durch die genannten Faktoren jedoch dazu kommen, dass diese natürliche Balance ins Wanken gerät.

Bei niedrigen Temperaturen verengen sich die Blutgefäße, wodurch folglich auch die Durchblutung der Haut verringert wird. Das bedeutet außerdem, dass der Transport von wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff abnimmt. Gleichzeitig führt Kälte auch dazu, dass die Aktivität der Talgdrüsen sinkt, wodurch weniger Fett produziert wird. Die schützende Lipidschicht nimmt also ab und kann die Feuchtigkeit nicht mehr so gut in der Haut binden. Hinzu kommt, dass die geringe Luftfeuchtigkeit draußen und die trockene Heizungsluft in Räumen der Haut zusätzlich Wasser entzieht.

Bei vielen Menschen äußert sich das in einer empfindlicheren, irritierten und trockenen Haut und einem unangenehmen Hautgefühl.

Typische Hautprobleme in der kalten Jahreszeit

Jede Haut ist individuell – und so können sich auch Hautprobleme im Winter unterschiedlich äußern. Zu den häufigen Beschwerden gehören dabei:

  • Trockenheit (insbesondere im Gesicht, an den Lippen und an den Händen, da diese meist den winterlichen Bedingungen ausgesetzt sind)
  • schuppige Hautstellen
  • Juckreiz
  • Rötungen
  • Spannungsgefühl
  • Unreinheiten (trockene Haut neigt zu Verhornungen, was die Poren verstopft)
  • Entzündungen (z. B. „Winterakne“)

Erster Schritt: die richtige Reinigung

Eine angepasste Hautpflege beginnt mit der gründlichen Reinigung der Haut. Dafür sind nicht unbedingt spezielle Produkte erforderlich: Oft reicht es aus, das Gesicht täglich mit klarem, lauwarmem Wasser zu reinigen. Wer möchte, kann zusätzlich ein mildes Reinigungswasser verwenden, das auf den pH-Wert der Haut abgestimmt ist. So wird die Haut möglichst wenig belastet. Auf aggressive Reinigungsprodukte, starke exfolierende Peelings und auf heißes Wasser sollte hingegen verzichtet werden, da sie die Haut reizen und weiter austrocknen können.

Das A und O im Winter: rückfettende Substanzen

In den Wintermonaten eignet sich eine Pflege, die darauf ausgerichtet ist, die natürliche Lipidschicht der Haut zu stärken.  Reichhaltigere Cremes oder Salben sind im Winter oft besser geeignet als leichte Gele oder Fluids. So können vor allem Produkte mit Urea (5-10 Prozent), Glyzerin, Mandelöl, Sheabutter, Bienenwachs und Olivenöl empfehlenswert sein, um die Haut gegen die winterlichen Einflüsse zu wappnen. Dabei kommt es selbstverständlich auch auf den Hauttyp und die Bedürfnisse der Haut an. Um die Pflegeroutine optimal abzustimmen, ist daher eine vorherige professionelle Analyse und Beratung beim Dermatologen oder im kosmetischen Institut sinnvoll. In unserer Praxis steht dafür die moderne Hautanalyse mit VISIA® zur Verfügung.

Ist Feuchtigkeitspflege im Winter wichtig?

Bei trockener Haut liegt der Gedanke nahe, sie mit mehr Feuchtigkeit zu versorgen. Tatsächlich sollte die Feuchtigkeitspflege im Winter jedoch mit Bedacht gewählt werden. Bei einer hohen Konzentration an Feuchtigkeitspflege können die Bestandteile in der Haut durch die kalten Temperaturen auskühlen und zusätzlich gereizt werden. Besser ist es daher, eine leichte Feuchtigkeitspflege zu wählen und eher auf rückfettende Substanzen zurückzugreifen. Durch die Unterstützung der Lipidschicht ist die Haut meist selbst in der Lage, ihre Feuchtigkeitsdepots aufrechtzuerhalten.

Dennoch müssen Sie nicht komplett auf eine Feuchtigkeitspflege verzichten: Insbesondere nach der Reinigung können Sie Ihre Haut mit entsprechenden Cremes oder leichten Seren versorgen.

Sanfte kosmetische Behandlungen für die Haut im Winter

Neben der täglichen Heimpflege kann Ihre Haut von professionellen, schonenden kosmetischen Behandlungen profitieren, die speziell auf die Bedürfnisse in der kalten Jahreszeit abgestimmt sind. In der Winterperiode können folgende Behandlungen in unserem Institut sinnvoll für Ihre Haut sein:

Hydrafacial®: Diese schonende Behandlung kombiniert Reinigung, sanftes Peeling zur Hauterneuerung und gezielte Hydration in der Tiefe. Trockene Hautschüppchen werden entfernt, ohne die Haut stark zu reizen. Zudem kann die Methode dazu beitragen, dass bestimmte Wirkstoffe besser aufgenommen werden können. Auf diese Weise lassen sich Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe einschleusen, die gegen den Winterstress der Haut helfen können.

JetPeel™: Mit JetPeel™ werden Nährstoffe, Vitamine und feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe tief in die Haut eingebracht. Die speziellen Jetstreams entfernen sanft trockene Hautschüppchen und öffnen die Hautkanäle. Zudem wird die Durchblutung gefördert, was wiederum die Nährstoffversorgung der Haut verbessern kann.

Microneedling & RF-Microneedling: Mithilfe mikrofeiner Nadeln wird die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion angeregt. Im Winter kann dies helfen, die Hautstruktur und Durchblutung zu verbessern. Durch die Ergänzung von Radiofrequenzenergie (RF) können die erzielten Effekte zusätzlich intensiviert werden.

PRP-Therapie (Vampire Lift): Bei diesem Verfahren wird körpereigenes Plasma aus dem Blut genutzt, um die Regeneration anzuregen. Insbesondere bei müder und gestresster Haut kann dies die Erneuerung der Hautzellen fördern und das Hautbild insgesamt verbessern. Die PRP-Therapie lässt sich mit einem Microneedling kombinieren.

Ihr Beratungstermin bei Grimm Ästhetik

Sie möchten Ihrer Haut jetzt im Winter etwas Gutes tun und suchen nach einem Experten, der Sie ausführlich berät? In unserem Institut schauen wir gemeinsam, was Ihre Haut benötigt und welche Pflege und Behandlungen infrage kommen. Es erwartet Sie ein individuelles Konzept, das genau auf Ihre Haut abgestimmt ist. Kontaktieren Sie uns gern und vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch bei Grimm Ästhetik.

Bildquelle: © leszekglasnerstock.adobe.com

letzte Aktualisierung: 22.1.2026

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