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Bruststraffung: mit oder ohne Implantate?

Dez. 31, 2025 von annalenazechel Kategorie:: Brust 0 Kommentaren
Bruststraffung Implantat

Die Brust ist für viele Frauen ein Symbol für Weiblichkeit und Attraktivität. Dementsprechend können Veränderungen an der Brust für betroffene Frauen nicht nur ästhetisch störend, sondern auch emotional belastend sein. Sowohl der natürliche Alterungsprozess als auch Gewichtsschwankungen, Schwangerschaft und Stillzeit können sich auf das Aussehen der Brüste auswirken und dazu beitragen, dass die Brüste erschlaffen, hängen und an Volumen verlieren. Um die Brüste wieder harmonischer erscheinen zu lassen, kann eine ästhetische Behandlung in Betracht gezogen werden. Bei erschlafften Brüsten empfiehlt sich in der Regel eine Bruststraffung (Mastopexie) zur Korrektur. Doch reicht eine alleinige Bruststraffung aus? Wann kann eine Kombination mit Implantaten sinnvoll sein?

Warum verliert die Brust an Form und Spannkraft?

Die weibliche Brust ist ein komplexes Zusammenspiel aus Drüsen-, Fett- und Bindegewebe. Haut und feine Haltestrukturen stabilisieren ihre Form. All diese Bereiche können aber durch verschiedene Einflüsse wie zum Beispiel Hormone verändert werden. Dies kann zur Folge haben, dass:

  • sich Drüsengewebe zurückbildet
  • die Brust an Fülle und Form verliert
  • die Haut erschlafft
  • die Bindegewebsstrukturen überdehnen und an Halt einbüßen
  • die Brüste durch die Schwerkraft absinken

Was bewirkt eine alleinige Bruststraffung?

Die Bruststraffung gehört zu den klassischen Eingriffen der ästhetischen Brustchirurgie. Das Ziel der Behandlung ist es, überschüssige und erschlaffte Haut an den Brüsten zu reduzieren, um ihr wieder ein strafferes und harmonisches Erscheinungsbild zu verleihen. Dabei wird sie in eine höhere Position zurückversetzt und das vorhandene Brustgewebe wird neu geformt. Auch die Brustwarzen können angepasst werden. Das Volumen der Brust wird bei einer Bruststraffung im Wesentlichen nicht verändert. Es kann jedoch sein, dass die gestraffte Brust kleiner wirkt als die hängende Brust, da sie kompakter ist.

Eine alleinige Bruststraffung bietet sich an, wenn die Patientin eine festere und harmonischere Brustform wünscht, mit dem Brustvolumen jedoch zufrieden ist.

Wann ist eine Kombination mit Implantaten sinnvoll?

Eine Bruststraffung kann die Brustform korrigieren und die Brüste anheben, aber kein verlorengegangenes Volumen wiederherstellen. Besteht neben dem Elastizitätsverlust auch ein Volumendefizit oder wünscht sich die Patientin mehr Fülle, kann zusätzlich zur Straffung über ein Implantat nachgedacht werden. Das Brustimplantat kann genau dort helfen, wo die Brust als zu flach empfunden wird.

Alternativ ist es auch möglich, eine Bruststraffung durch Eigenfett zu ergänzen. Dabei werden körpereigene Fettzellen mithilfe einer Liposuktion entnommen, speziell aufbereitet und anschließend in die Brust injiziert, um die gewünschte Volumenzunahme zu erreichen. Diese Methode ist vor allem für Frauen geeignet, die sich zwar mehr Fülle an den Brüsten wünschen, aber auf einen Fremdkörper in Form eines Implantats verzichten wollen.

Ob eine zusätzliche Volumenbehandlung möglich und sinnvoll ist und welche Behandlung sich am besten für die persönlichen Vorstellungen eignet, wird immer individuell untersucht und besprochen. Nur anhand einer sorgfältigen Untersuchung und Planung lässt sich das beste Vorgehen ermitteln. Ein seriöser Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie nimmt sich die Zeit, Sie über alle Möglichkeiten und Grenzen aufzuklären und Ihnen einen Behandlungsplan zu erstellen, der zu Ihnen und Ihrem Körper passt.

Welche Rolle Implantatwahl und Platzierung spielen

Bei einer kombinierten Brustoperation spielt die Auswahl des Implantats eine zentrale Rolle. Form, Größe und Platzierung beeinflussen nicht nur das Aussehen, sondern auch das Langzeitergebnis. Häufig werden Implantate moderater Größe gewählt, um das gestraffte Gewebe nicht unnötig zu belasten.

Auch die Position des Implantats – über oder unter dem Brustmuskel – wird individuell festgelegt. Sie hängt unter anderem von der Gewebestärke, dem gewünschten Ergebnis und den anatomischen Voraussetzungen ab.

Mit oder ohne Implantate – keine Frage des Trends

Die Entscheidung für oder gegen Implantate sollte nicht von Trends oder äußeren Erwartungen abhängen. Entscheidend ist, welche Methode zur individuellen Ausgangssituation passt und welche Veränderung realistisch und dauerhaft sinnvoll ist.

Eine Bruststraffung ohne Implantate kann eine sehr gute Lösung sein, wenn genügend Eigenvolumen vorhanden ist. Die Kombination mit Implantaten bietet zusätzliche Möglichkeiten, wenn Form und Volumen gleichzeitig korrigiert werden sollen. Beide Wege können zu überzeugenden Ergebnissen führen und werden daher immer individuell angepasst.

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Bildquelle: © Pixel-Shotstock.adobe.com

letzte Aktualisierung: 31.12.2025

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